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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Blues

Blues ist eine vokale und instrumentale Musikform, die sich in der afroamerikanischen Gesellschaft in den USA Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt hat. Der Blues bildet die Wurzel eines Großteils der populären nordamerikanischen Musik. Jazz, Rock und Soul sind eng mit dem Blues verwandt. Selbst in aktuellen Stilrichtungen wie Hip-Hop ist ein Nachhall des Blues zu spüren. Das Wort Blues leitet sich von der bildhaften englischen Beschreibung I’ve got the blues (wörtlich: ich habe die „Blauen“) bzw. I feel blue (ich bin traurig) ab.
Frühe Formen des Blues entstanden in den südlichen Teilen der Vereinigten Staaten im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Der Blues ist eine eigenständige Form schwarzer US-amerikanischer Folklore, die sich nicht ausschließlich auf andere afroamerikanische Musikformen wie Gospel, Negro Spiritual, Worksongs (dazu gehören auch Fieldholler) zurückführen lässt. Der Blues enthält Elemente afrikanischer, europäischer und karibischer Musik. Frühe Blues-Formen sind bereits in...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Country

Country-Musik ist eine aus den USA stammende Musikrichtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts aus traditionellen Elementen der Volksmusik der europäischen Zuwanderervölker – insbesondere aus Irland und England – hervorging. Die ursprünglich in den südlichen Appalachen beheimatete Hillbilly-Musik entwickelte sich durch urbane Einflüsse und Übernahme von Elementen anderer Musik-Genres – wie etwa dem Blues – zur heutigen Country-Musik.
Der oft als Synonym gebrauchte Begriff Country & Western beziehungsweise C&W ist irreführend, da er suggeriert, dass es sich hierbei um ein einheitliches Genre handle. Der Begriff geht zurück auf eine Chart-Bezeichnung, unter der das amerikanische Billboard-Magazine in den 1940er-Jahren Titel aus den Genres Country- und Western-Musik gemeinsam aufgelistet hat.
Die Geschichte der Country-Musik ist durch drei überschneidende Bewegungen geprägt:
* Die Traditionalisten befürworten eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen textlichen und musikalischen Themen.
* Die Erneuerer experimentieren ...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Folkmusik

Folk ist ein Genre der populären Musik. Seine Anhänger begreifen es in der Regel als eine zeitgenössische Variante der Volksmusik. Besonders gebräuchlich ist der Begriff für Musik, die sich auf englische, schottische, irische, nordamerikanische, französische oder skandinavische Volksmusik stützt. Seit den 1960er Jahren wird die Bezeichnung Folkmusik allerdings unabhängig vom englischen Sprachraum für jedwede Kategorisierung von Musik verwendet, die ihren Ausgangspunkt in der Volksmusik der jeweiligen Herkunftsländer hat (wie bretonische Folkmusik und sardische Folkmusik). Der Begriff hat sich seit den 1970er Jahren auch für die moderne Folklore-Bewegung in Deutschland etabliert. Als Bestandteil der modernen Populärkultur grenzt sich Folk von volkstümlicher Musik bzw. Weltmusik ab. Im historischen Verständnis als Volksmusik grenzt sich Folk ab von der klassischen Musik und von der Kirchenmusik.
Ausgehend von Frankreich versteht man unter Folk auch eine lebendige Volkstanz- und Volkstanz-Musik-Bewegung. Der balfolk ist ei...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Funk

Funk ist der Oberbegriff für eine Spielart ursprünglich afroamerikanischer Musik, die sich Ende der 1960er Jahre aus verschiedenen Einflüssen des Soul, Rhythm and Blues und Jazz entwickelt hat, und wiederum Musikstile wie Disco, Hip-Hop, Rock stark geprägt oder teilweise beeinflusst hat. Wesentliche Stilmerkmale des originären Funk sind eine repetitive, im Gegensatz zu anderen R&B-Stilen eher auf die „Eins“ betonte Grundrhythmik, synkopische Basslinien sowie akzentuierte Bläsersätze und Rhythmusgitarre im Zusammenspiel mit Soul-Gesang. Oftmals wirkt der Gesang aber auch eher perkussiv als melodisch. Größere Popularität erlangte der Funk erstmals durch die Musik von James Brown und Sly Stone.
Herkunft des Wortes
Die Bedeutung des Begriffes „Funk“ geht auf afroamerikanischen Slang der 1950er Jahre zurück, in dem „funky“ ein Synonym für „erdig“, „schmutzig“ oder auch „erregt“ war. Die anfängliche Bedeutung des Wortes bezeichnet einen Körpergeruch, der beim Sex entsteht. Es wird vermutet, dass es urs...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Gothic Rock

Der Gothic Rock, häufig auch nur als Gothic bezeichnet, ist ein Stil der Rockmusik, der Ende der 1970er Jahre aus dem Post-Punk-Umfeld hervorging und in den 1980er und frühen 1990er Jahren innerhalb der Dark-Wave-Bewegung populär war. Aufgrund seiner zahlreichen Verwurzelungen im Punk-, Glam- und Psychedelic Rock sind die Ausdrucksformen mannigfaltig. Stilprägend für das Genre waren Bands wie Bauhaus, Siouxsie & The Banshees oder die frühen The Sisters of Mercy.
Zwischen 1997 und 1998 starb der Gothic Rock – bis auf wenige Künstler – nahezu vollständig aus. Er erlebte jedoch nach der Jahrtausendwende ein Revival, das sich durch starke Verschränkungen zum amerikanischen Death Rock äußert.
Der Gothic Rock provozierte zu Beginn der 1980er die Entwicklung der Gothic-Kultur.
Ursprung
Die Herkunft der Bezeichnung „Gothic“ in Bezug auf ein Genre aus dem Post-Punk-Umfeld ist nicht sicher geklärt. Unterschiedlichen Quellen zufolge soll sie auf Martin Hannett zurückgehen, der das von ihm produzierte Album „Unknown Pleasu...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Hip-Hop

Hip-Hop-Musik (Existenz von verschiedenen Schreibweisen) hat ihre Wurzeln in der schwarzen Funk- und Soul-Musik. Der Rap (Sprechgesang), der aus der jamaikanischen Tradition des Toasting entstand, das Samplen und das Scratchen sind weitere Merkmale dieser aus den schwarzen Ghettos der USA stammenden Musik. Der bedeutungsfreie Begriff Hip-Hop geht (je nach Quelle) entweder auf Lovebug Starski oder DJ Hollywood zurück, beides Pioniere der Form.
Hip-Hop bezeichnet nicht ausschließlich eine Musikrichtung, sondern auch eine Jugendkultur, mit den Elementen Rap (MCing), DJing, B-Boying und Writing (siehe dazu Hip-Hop als Subkultur).
Generell sind die 1970er-Jahre im Hip-Hop das Jahrzehnt der Erfindungen. Kool DJ Herc beginnt 1973 als erster DJ, nur den Beat eines Funk-, Soul- oder Discostückes zu wiederholen, anstatt das ganze Stück zu spielen und zwei verschiedene Beats zu montieren (das sogenannte Beatjuggling). Auf seinen Blockpartys tauchen auch die ersten B-Boys zum neuen Breakdance auf. Ab 1976 entwickelt Grandmaster Flash weitere...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Jazz

Jazz ist eine ungefähr um 1900 in den USA entstandene, ursprünglich überwiegend von Afroamerikanern hervorgebrachte Musikrichtung, die in vielfältiger Weise weiter entwickelt wurde – häufig im Crossover mit anderen Musiktraditionen und Genres. Mittlerweile werden auch Musikformen zum Jazz gezählt, die oft nur lose oder kaum noch mit der afroamerikanischen Tradition verbunden sind.
Der Jazz wird im Hinblick auf seine künstlerische Bedeutung häufig als amerikanisches Pendant zur „klassischen“ europäischen Musik verstanden. Darüber hinaus hat er nahezu allen anderen Sparten der Musik, von Pop bis Folk, neue Möglichkeiten eröffnet.
Der Jazz baut auf einem überwiegend europäischen Tonsystem auf und verwendet europäische Melodik und Harmonik, musikalische Formen (z. B. Songform) und rhythmische Grundstrukturen (z.B. Marschrhythmus) aus Europa sowie europäische Instrumente (Blasinstrumente, Klavier, Gitarre, Kontrabass, große und kleine Trommel, Becken). Die aus Europa stammende Musikkultur wird im Jazz jedoch auf eig...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken New Wave

New Wave (englisch für: Neue Welle) ist ein Begriff, der zirka 1976 zunächst für die Punk-Bewegung verwendet wurde. Im Laufe der Zeit erhielt der Begriff jedoch verschiedene Bedeutungen:
* Als Oberbegriff für verschiedene musikalische Spielarten und Bands, die sich während der Punk-Bewegung Ende der 1970er Jahre neu gegründet hatten.
* Als Oberbegriff für einige Jugendkulturen der frühen 1980er Jahre.
* Seit den 1990ern als Bezeichnung für den Mainstream in der Popmusik der 1980er Jahre.
Die Bezeichnung „neue Welle“ als undefinierter Oberbegriff bot sich an, von verschiedenen Generationen benutzt zu werden. Jede Generation verwendete den Begriff, ohne den ursprünglichen Kontext, in dem er entstanden war, zu beachten bzw. zu kennen. Daraus resultierten auch die Schwierigkeiten im Umgang mit dem Begriff, der je nachdem, welche Generation fokussiert wurde, zu unterschiedlichen Interpretationen führte.
Die ursprüngliche Bedeutung lag darin, dass die Punk-Bewegung als eine „neue Welle“ betrachtet wurde. In ihrer Gesamt...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Pop

Popmusik bezeichnet eine Musikform, die aus dem Rock 'n' Roll, der Beatmusik und dem Folk seit 1955 entstand und von Musikgruppen aus dem angloamerikanischen Raum wie den Beatles fortgeführt und popularisiert wurde. Sie gilt als seit den 1960er Jahren international etablierte Variante afroamerikanischer Musik, die im Kontext jugendlicher Subkulturen entstand, elektroakustisch aufbereitet und massenmedial verbreitet wird. Im weiteren Sinne zählt jede durch Massenmedien verbreitete Art von Unterhaltungsmusik wie Schlager, Filmmusik, Operette, Musical, Tanzmusik, sowie populäre Adaptionen aus Klassik, Folklore und Jazz zur Popmusik. Die Verwendung „Popmusik“ im Sinne von „populäre Musik“ ist in der Musikwissenschaft umstritten.
Popmusik als Massenprodukt
Die für den „Mainstream“ produzierte Popmusik bezieht sich nicht nur auf ihre eigene ursprüngliche Tradition aus dem Vaudeville, dem Volkslied und dem Kunstlied, sondern inkorporiert verschiedene aktuelle Musikstile. Dabei nimmt sie den ursprünglichen Musikformen me...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Punk

Der Punk ist eine Jugendkultur, die Mitte der 1970er Jahre in New York und London entstand. Charakteristisch für den Punk sind provozierendes Aussehen, eine rebellische Haltung und nonkonformistisches Verhalten. Prägendes Motto für die Punk-Bewegung Ende der 1970er Jahre war der Refrain eines Sex Pistols-Stücks: No Future.
Der einzelne Angehörige dieser Subkultur nennt sich ebenfalls Punk (Plural: Punks) oder auch Punk-Rocker; deutsche Bezeichnungen sind auch Punker und für weibliche Punks (selten) Punkette.
Herkunft des Begriffs
Das Wort Punk ist älter, als oft angenommen wird. Es taucht bereits bei Shakespeare auf, z. B. in Maß für Maß, und bezeichnet eine Prostituierte. Aus einer anderen Bedeutung, faules Holz, ergeben sich weitere durch Übertragung: Punk bezeichnet allgemein etwas Niedriges, Minderwertiges, also Unsinn; auf Personen bezogen Anfänger, unerfahrene Person, Strolch, Kleinkrimineller, Landstreicher oder gar Abschaum, Dreck.
Der Gitarrist der Patti Smith Group Lenny Kaye, gebrauchte den Begriff Punk-Rock 19...
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Geschichte
Reggae entstand Ende der 1960er Jahre unter dem Einfluss US-amerikanischer Musikrichtungen wie Soul, R&B, Blues, Country und Jazz, die in Jamaika über das Radio empfangen wurden, aus seinen unmittelbaren Vorläufern Mento, Ska und Rocksteady. Er entwickelte sich seitdem zu einer der bedeutendsten Richtungen der populären Musik. Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Reggae“ ist unklar. Manche – darunter Bob Marley – leiten es von dem lateinischen Wort rex (König) ab und behaupten, es heiße soviel wie „Musik des Königs“ (siehe auch Rastafari). Andere erklären es wesentlich weniger majestätisch als Ableitung von streggae, einem jamaikanischen Slang-Wort für ein leichtes Mädchen. Wie auch immer – der erste Reggae-Titel, in welchem dieses Wort vorkommt, war Do the Reggay (1968) von Toots and the Maytals, der erste als eigentlicher Reggae-Song geltende ist People funny boy (1968) von Lee ‚Scratch‘ Perry.
Der typische Grundrhythmus des Reggae entstand, als bei ersten Eigenproduktionen des Ska US-ame...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Rock

Rockmusik dient als Oberbegriff für Musikrichtungen, die sich Ende der 1960er Jahre aus der Vermischung des Rock ’n’ Roll der späten 1950er und frühen 60er Jahre und anderen Musikstilen entwickelt haben.
Rockband: Besetzung
Die Besetzung von Rockgruppen besteht oft aus einer oder mehreren elektrischen oder akustischen Gitarren, einem E-Bass (in den 1950er Jahren fanden auch gezupfte Kontrabässe in dieser Funktion Verwendung) und Schlagzeug, oft ergänzt durch Klavier, Keyboards wie Hammond-Orgel und Synthesizer. Je nach Spielart kommt eventuell auch noch eine Bläsergruppe dazu, von einem einzelnen Saxophon bis zu mehreren und/oder Trompete(n) und Posaune(n).
Geschichte
1950er Jahre
Die Rockmusik geht auf den Rock ’n’ Roll zurück, der seinerseits aus der Verbindung von Countrymusik und Rhythm & Blues entstand. Bill Haleys Schallplatte „Rock Around The Clock“ vom 12. April 1954 verhalf dem Rock ’n’ Roll international zum Durchbruch. „Rock Around The Clock“ und viele andere Rock-’n’-Roll-Lieder der 1950er...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Rock n Roll

Rock ’n’ Roll (kurz für Rock and Roll) ist ein nicht klar umrissener Begriff für eine US-amerikanische Musikrichtung der 1950er- und frühen 1960er-Jahre und das damit verbundene Lebensgefühl einer Jugend-Protestkultur. Die bis auf wenige Ausnahmen im 4/4-Takt gespielte Musik enthält einen deutlichen Backbeat/Offbeat (starker Akzent auf den geraden Zählzeiten zwei und vier).
Außerdem ist Rock ’n’ Roll die Bezeichnung für einen mit dieser Musik verbundenen Gesellschaftstanz, der aus dem Lindy Hop und dem Jitterbug hervorgegangen ist und dessen wesentliche Merkmale die akrobatischen Einlagen sind. Im Gegensatz zur Musik werden im Tanz die ungeraden Zählzeiten (eins und drei) betont. Als Gesellschafts- und Turniertanz entspricht ihm der Jive. Auf Turnieren wird Jive bei 44 Takten pro Minute getanzt. Dort gehört diese Rock-Variante zu den Lateinamerikanischen Tänzen.
Ursprünglich ist rock and roll – Englisch für „schaukle und wälze“ – bzw. die komplementäre Verlaufsform rocking and rolling, „schaukeln und ...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Schlager

Als Schlager werden ganz allgemein leicht eingängige instrumentalbegleitete Gesangsstücke mit wenig anspruchsvollen, oftmals humoristischen oder sentimentalen Texten bezeichnet. Seit den 1940er Jahren macht sich bei den Schlagern auch immer mehr der Einfluss von jazzigen Rhythmen und Harmonien bemerkbar. Somit ist der Schlager ein Ohrwurm, ein volksnahes Lied, meist mit einer harmonischen Melodie und einfachem Text.
Nachweislich ab dem ausgehenden Mittelalter gab es scherzhafte oder auch derbe Lieder, die im einfachen Volk kursierten und von der Kunstmusik entweder ignoriert oder assimiliert wurden – z. B. als Kirchenlied mit neuem Text oder als versteckte musikalische Grundlage von geistlicher Figuralmusik. Die Erfindung des Notendrucks mit Typenhebeln im 16. Jahrhundert ermöglichte erstmals die massenhafte und europaweite Verbreitung von Musik, so dass Melodien wie „Pavane de Spaigne/La Spagnoletta“, „La Follia“ u. v. a. allbekannt wurden.
Der Begriff des Schlagers im heutigen Sinne entstand in der 2. Hälfte des 19. J...
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Ska ist eine in den späten 1950er Jahren auf Jamaika entstandene Tanzmusik.
Bis heute gibt es drei „Wellen“ (waves) des Ska: Die ursprüngliche, jamaikanische Welle fand Anfang der 1960er Jahre statt. Aus dieser Musik entwickelten sich später Rocksteady und Reggae. Die zweite Welle des Ska kam in England Ende der 1970er auf. Mitte der 1980er breitete sich die dritte Welle weltweit aus. Im Gefolge der dritten Welle des Ska traten bzw. treten auch wieder Bands auf, die zur ersten und zweiten Welle des Ska gehören. Die Tanzart zu Ska ist das so genannte Skanking (deutsch: Skanken).
Die Geschichte des Musikstils Ska begann in den späten 50er Jahren auf der Karibikinsel Jamaika. Im Zuge der gerade erlangten Unabhängigkeit von Großbritannien war der Nationalstolz der Jamaikaner hoch und es wurde nach einem eigenem, typisch jamaikanischem Lebens- und Musikstil gesucht. Zu dieser Zeit wurde auf der Insel vor allem Mento, Rhythm & Blues, Jazz und Boogie-Woogie getanzt. Die Platten kamen aus den USA und wurden von umherreisenden jama...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Soul

Soulmusik oder einfach Soul bezeichnet eine Hauptströmung der afroamerikanischen Unterhaltungsmusik. Sie entwickelte sich Ende der 1950er Jahre aus Rhythm and Blues und Gospel. In den 1960er Jahren war Soul fast das Synonym für schwarze Popmusik. Eng verknüpft ist die Geschichte dieser Stilrichtung mit dem Kampf der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung gegen Rassentrennung und für Gleichberechtigung.
Der Begriff Soul Music wird seit den 1990ern in einem engeren und einem weiteren Sinn verwandt. Der engere bezieht sich auf die musikalische Vortragsweise, wie sie in den 60ern und 70ern praktiziert wurde. Diese besteht in einer stark emotionalen Darbietung von Vokal- und Instrumentalsoli („heart and soul“ = mit ganzer Seele), der Betonung des Gesangsparts und in dramatisch aufgebauten Musikstücken mit starken Kontrasten bei Lautstärke und Instrumentierung. Die Neo Soul genannte Ausprägung der 80er und 90er Jahre hat als Hauptelemente kombinierte Beatschleifen (Grooves) ähnlich wie beim Hip-Hop. Im weiteren Sinn steht Soul...
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In druckoptimiertem Format drucken Diesen Begriff an einen Freund schicken Swing

Swing bezeichnet eine Stilrichtung des Jazz, die ihre Wurzeln in der Zeit der 1920er bis 1930er Jahre in den USA hat. Dort bildete sich aus vorangegangenen Stilrichtungen, wie dem Dixieland- und dem Chicago Jazz eine neue Musikrichtung heraus, die letztendlich ihre große Popularität aus ihrer Tanzbarkeit und ihrem vollen Klang ableitete.
Die Verbreitung des Swing ist untrennbar mit der Entstehung der Bigband verbunden, oftmals auch als Jazzorchester bezeichnet, was auf die Größe der Besetzung schließen lässt. Waren bis dahin Musikerformation in der Größe von Trios bis Oktetts die Regel, so stellte die Bigband nun ein absolutes Novum dar. Aus ihrer Größe folgten Änderungen in der Art des Musizierens, aber auch eine breite Palette an neuen musikalischen Möglichkeiten.
Der Swing gilt als die wohl populärste Stilrichtung des Jazz, die gegen Ende der 1920er Jahre entstand und zwischen 1935 und 1940 ihren Höhepunkt fand. Sie wurde ursprünglich von Afroamerikanern entwickelt, jedoch bald von den "Weißen" Amerikanern kopiert,...
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